VVPN – Verband der Vertragspsychotherapeuten Nordbaden

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Ausbildung / PiA

Pressemitteilung BPtK: Reform der Psychotherapeutenausbildung: Ein modernes Berufsgesetz für einen akademischen Heilberuf

Ber­lin, 9. Mai 2019:„Das Ge­setz zur Re­form der Psy­cho­the­ra­peu­ten­aus­bil­dung schafft ei­ne mo­der­ne Aus­bil­dung zu ei­nem aka­de­mi­schen Heil­be­ruf“, stellt Dr. Diet­rich Munz, Prä­si­dent der Bun­de­s­psy­cho­the­ra­peu­ten­kam­mer (BPtK), an­ge­sichts der ers­ten Be­ra­tung des Ge­set­zes im Deut­schen Bun­des­tag fest. Mit der Re­form wer­den die not­wen­di­gen bun­des­ein­heit­li­chen Qua­li­fi­ka­ti­ons­stan­dards auf Mas­ter­ni­veau si­cher­ge­stellt. Gleich­zei­tig bleibt die Mög­lich­keit er­hal­ten, über un­ter­schied­li­che Stu­dien­gän­ge ei­ne Psy­cho­the­ra­peu­ten­aus­bil­dung zu ab­sol­vie­ren. Au­ßer­dem wird nach dem Stu­di­um der psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Nach­wuchs künf­tig nicht län­ger in pre­kä­ren Prak­ti­kums­ver­hält­nis­sen aus­ge­bil­det, son­dern als Psy­cho­the­ra­peu­tin oder Psy­cho­the­ra­peut mit an­ge­mes­se­nem Ge­halt für die ei­gen­ver­ant­wort­li­che Tä­tig­keit in der am­bu­lan­ten und sta­tio­nären Ver­sor­gung wei­ter­ge­bil­det. Der Ge­setz­ent­wurf be­en­det den Son­der­weg der bis­he­ri­gen Psy­cho­the­ra­peu­ten­aus­bil­dung und schafft ei­ne, wie bei den an­de­ren aka­de­mi­schen Heil­be­ru­fen, be­währ­te Struk­tur ei­nes Ap­pro­ba­ti­ons­stu­di­ums mit an­schlie­ßen­der Wei­ter­bil­dung.

Die Re­form stellt au­ßer­dem si­cher, dass Pa­ti­en­tin­nen und Pa­ti­en­ten, die ei­ner psy­cho­the­ra­peu­ti­schen Be­hand­lung be­dür­fen, ei­ne qua­li­fi­zier­te, pa­ti­en­te­n­ori­en­tier­te Ver­sor­gung auf dem ak­tu­el­len Stand wis­sen­schaft­li­cher Er­kennt­nis­se er­hal­ten. „Psy­cho­the­ra­peu­tin­nen und Psy­cho­the­ra­peu­ten wer­den noch bes­ser für die ge­sam­te Brei­te ih­rer Auf­ga­ben und der psy­chi­schen Er­kran­kun­gen qua­li­fi­ziert. Da­bei bil­den die Wei­ter­bil­dungs­am­bu­lan­zen mit ih­rer kon­zep­tio­nel­len Ein­heit von Be­hand­lung un­ter Su­per­vi­si­on, Selbs­t­er­fah­rung und Theo­rie­ver­mitt­lung die not­wen­di­ge Grund­la­ge“, er­läu­tert BPtK-Prä­si­dent Munz. Die Kos­ten für die­se spe­zi­fi­schen psy­cho­the­ra­peu­ti­schen In­hal­te der Wei­ter­bil­dung sind bis­her fi­nan­zi­ell nicht aus­rei­chend ge­deckt. „Oh­ne zu­sätz­li­che fi­nan­zi­el­le För­de­rung der am­bu­lan­ten Wei­ter­bil­dung bleibt die Re­form al­ler­dings halb­her­zig,“, kri­ti­siert Munz. Der Deut­sche Psy­cho­the­ra­peuten­tag for­der­te im März, dass die Fi­nan­zie­rungs­lücke in der Wei­ter­bil­dung durch ge­setz­lich ge­re­gel­te Zu­schüs­se auf­ge­fan­gen wird, um zu ver­mei­den, dass die Psy­cho­the­ra­peu­tin­nen und Psy­cho­the­ra­peu­ten in Wei­ter­bil­dung die Kos­ten hier­für zu tra­gen ha­ben.

Hier ge­lan­gen Sie zur Pres­se­mit­tei­lung der Bun­de­s­psy­cho­the­ra­peu­ten­kam­mer (BPtK):

htt­ps://www.bptk.de/ein-mo­der­nes-be­rufs­ge­setz-fu­er-einen-aka­de­mi­schen-heil­be­ruf/

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