VVPN – Verband der Vertragspsychotherapeuten Nordbaden

Mitglied im BVVP Baden-Württemberg und BVVP Bundesverband

Honorare

Honorarstreit beendet – Kompromiss steht

Ge­mein­sa­me Pres­se­mit­tei­lung von KBV und GKV Spit­zen­ver­band:

Ei­ni­gung

Da­nach kann das Ho­no­rar für die nie­der­ge­las­se­nen Ärz­te und Psy­cho­the­ra­peu­ten 2013 um einen Kor­ri­dor­be­trag zwi­schen 1,15 und 1,27 Mil­li­ar­den Eu­ro stei­gen. „Wich­tig war uns für die Pa­ti­en­ten­ver­sor­gung, dass wir neue Leis­tun­gen in der haus- und fach­ärzt­li­chen Grund­ver­sor­gung künf­tig zu­sätz­lich ver­gü­ten wer­den. Wir sind ge­mein­sam einen schwe­ren Weg ge­gan­gen, aber ha­ben im Sin­ne der Pa­ti­en­ten, Bei­trags­zah­ler und Ärz­te ei­ne gu­te Lö­sung ge­fun­den“, er­klär­te Jo­hann Ma­gnus von Sta­ckel­berg, stell­ver­tre­ten­der Vor­stands­vor­sit­zen­der des GKV Spit­zen­ver­bands. „Das ist ein gu­ter Kom­pro­miss für die Pa­ti­en­ten. Her­vor­he­ben möch­te ich die Her­aus­nah­me der Psy­cho­the­ra­pie aus der men­gen­be­grenz­ten Ge­samt­ver­gü­tung“, be­ton­te Dr. An­dre­as Köh­ler, KBV Vor­stands­vor­sit­zen­der.

Das Pa­ket um­fasst so­wohl Preis als auch Men­ge: Ori­en­tie­rungs­wert (270 – 290 Mil­lio­nen Eu­ro), Her­aus­nah­me der Psy­cho­the­ra­pie (130 Mil­lio­nen), Stär­kung der hau­s­ärzt­li­chen und fach­ärzt­li­chen Grund­ver­sor­gung (250 Mil­lio­nen), ex­tra­bud­ge­tä­re Leis­tun­gen (150 Mil­lio­nen) so­wie auf Lan­des­ebe­ne Men­gen­ent­wick­lung und Zu­schlä­ge zum Ori­en­tie­rungs­wert für för­de­rungs­wür­di­ge Leis­tun­gen (330 bis 450 Mil­lio­nen).

Die an­ge­kün­dig­te Kla­ge ge­gen den Be­schluss zum Ori­en­tie­rungs­wert will die KBV zu­rück­neh­men. In den kom­men­den Ta­gen wer­den die tech­ni­schen De­tails die­ser Ver­ein­ba­rung fi­xiert. Am 22. Ok­to­ber kann die ge­fun­de­ne Ver­ein­ba­rung dann for­mell vom Er­wei­ter­ten Be­wer­tungs­aus­schuss be­schlos­sen wer­den. Kran­ken­kas­sen zah­len Psy­cho­the­ra­pie künf­tig ex­tra­bud­ge­tär.

Der KBV Vor­stands­vor­sit­zen­de Dr. An­dre­as Köh­ler sieht in dem Ver­hand­lungs­er­geb­nis einen gu­ten Kom­pro­miss. „Her­vor­he­ben möch­te ich die Her­aus­nah­me der Psy­cho­the­ra­pie aus der men­gen­be­grenz­ten Ge­samt­ver­gü­tung“, be­ton­te Köh­ler. Die Zu­nah­me psy­cho­the­ra­peu­ti­scher Leis­tun­gen geht da­mit nicht mehr zu Las­ten der fach­ärzt­li­chen Ver­gü­tung.

Die ge­setz­li­chen Kran­ken­kas­sen müs­sen künf­tig je­de Psy­cho­the­ra­pie, die sie für ih­re Ver­si­cher­ten ge­neh­mi­gen, be­zah­len. Dar­un­ter fal­len auch die so­ge­nann­ten pro­ba­to­ri­schen Sit­zun­gen. Psy­cho­the­ra­peu­ten er­hal­ten ihr Geld bis­lang aus dem Ho­no­r­ar­topf, der für die fach­ärzt­li­che Ver­sor­gung zur Ver­fü­gung steht. Mit der jetzt be­schlos­se­nen se­pa­ra­ten Ver­gü­tung durch die Kran­ken­kas­se wur­de ei­ne jah­re­lan­ge For­de­rung der Ärz­te­schaft er­füllt.

Quel­le: Ge­mein­sa­me Pres­se­mit­tei­lung von KBV und GKV Spit­zen­ver­band, 10.10.12

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