VVPN – Verband der Vertragspsychotherapeuten Nordbaden

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GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG zum Votum des Gesundheitsausschusses des Bundesrats: Psychotherapeuten aller Fachgruppen begrüßen ersten Schritt zur Ablehnung der ‚gestuften Steuerung‘

Die drei großen Ver­bän­de der Psy­cho­the­ra­peu­ten al­ler Fach­grup­pen (Deut­sche Psy­cho­the­ra­peu­ten­Ver­ei­ni­gung (DPtV), Bun­des­ver­band der Ver­trags­psy­cho­the­ra­peu­ten (bvvp) und die Ver­ei­ni­gung Ana­ly­ti­scher Kin­der- und Ju­gend­li­chen­psy­cho­the­ra­peu­ten (VAKJP)) be­grü­ßen den En­de letz­ter Wo­che (7.11.2018) ge­fass­ten Be­schluss des Ge­sund­heits­aus­schus­ses des Bun­des­ra­tes, die Strei­chung des Zu­sat­zes zum § 92 Abs. 6a So­zi­al­ge­setz­buch V (SGB V) im Ter­min­ser­vice- und Ver­sor­gungs­ge­setz (TSVG) zu emp­feh­len.

Die Ver­bän­de und vie­le an­de­re Psy­cho­the­ra­peu­ten hat­ten im Vor­feld hef­tig ge­gen die­se im Ka­bi­nett­s­ent­wurf zum TVSG vor­ge­se­he­ne Re­ge­lung ei­ner so­ge­nann­ten ’ge­stuf­ten und hier­ar­chisch ge­steu­er­ten Ver­sor­gung’ psy­chisch kran­ker Men­schen pro­tes­tiert. Mit die­sem Pas­sus soll ei­ne Vor­s­e­lek­ti­on zum Be­hand­lungs­an­ge­bot für die­se Pa­ti­en­ten­grup­pe ein­ge­führt, und da­mit das Erst­zu­gangs­recht für psy­chisch kran­ke Men­schen zur Psy­cho­the­ra­pie be­schnit­ten wer­den - ei­ne ein­zig­ar­ti­ge Dis­kri­mi­nie­rung für die Be­trof­fe­nen.

„Es gibt noch Ver­nunft in der Po­li­tik“, be­tont Be­ne­dikt Wald­herr, Vor­sit­zen­der des Bun­des­ver­bands der Ver­trags­psy­cho­the­ra­peu­ten bvvp e.V. „Der Ge­sund­heits­aus­schuss hat die we­sent­li­chen Knack­punk­te er­kannt und be­nannt“, un­ter­streicht Wald­herr wei­ter. Der Ge­sund­heits­aus­schuss im Bun­des­rat hat sechs Grün­de be­nannt, die zu der Ent­schei­dung ge­führt hat­ten*.

„Wir hof­fen, dass der Bun­des­rat in sei­ner kom­men­den Sit­zung am 23.No­vem­ber 2018 die­se aus Sor­ge vor­ge­brach­ten Be­den­ken teilt und sie dann in den Bun­des­tag ein­brin­gen wird“, sagt Di­pl.-Psych. Bar­ba­ra Lu­bisch, Bun­des­vor­sit­zen­de der DPtV. „Das Erst­zu­gangs­recht zum Psy­cho­the­ra­peu­ten muss für psy­chisch kran­ke Men­schen un­ein­ge­schränkt er­hal­ten blei­ben.“

Die Be­grün­dung für das Vo­tum des Bun­des­rats-Ge­sund­heits­aus­schus­ses ent­neh­men Sie bit­te dem Link

Für den bvvp

Di­pl.-Psych. Be­ne­dikt Wald­herr

1. Vor­sit­zen­der

Ber­lin, 13.11.2018

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