VVPN – Verband der Vertragspsychotherapeuten Nordbaden

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bvvp-Expertentelefon zum Thema Digitalisierung: von ePA bis E-Evidence-Richtlinie am 17.02.2022 von 19 bis 21 Uhr mit dem bvvp-Digitalisierungsexperten Mathias Heinicke.

Seit ei­nem gu­ten Jahr ha­ben ge­setz­lich Ver­si­cher­te einen An­spruch auf die Be­reit­stel­lung der elek­tro­ni­schen Pa­ti­en­ten­ak­te (ePA) durch ih­re Kran­ken­kas­se. Doch das The­ma wirft für Psy­cho­the­ra­peut*in­nen wei­ter­hin vie­le Fra­gen auf.

Mit der E-Evi­dence-Ver­ord­nung, die uns auf eu­ro­päi­scher Ebe­ne droht, ge­rät auch un­se­re psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Schwei­ge­pflicht un­ter Druck. Denn vor­ge­se­hen ist hier, dass Un­ter­neh­men, die di­gi­ta­le Diens­te an­bie­ten, den Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den je­des EU-Mit­glieds­staa­tes Da­ten lie­fern müs­sen, ganz gleich, ob die Fir­ma in der EU oder ir­gend­wo sonst auf der Welt be­hei­ma­tet ist.
Un­ser Ex­per­te Ma­thi­as Hei­ni­cke hält sich für Sie am 17. Fe­bru­ar am bvvp-Te­le­fon für Ih­re Fra­gen zu wich­ti­gen Di­gi­ta­li­sie­rungs­the­men be­reit.

Ru­fen Sie uns am 17. Fe­bru­ar an un­ter: *49 (0) 30 - 62 93 98 93

Nut­zen Sie un­se­re Kom­pe­tenz und fra­gen Sie uns! Hier ei­ni­ge wich­ti­ge Fra­gen und Ant­wor­ten vor­ab:

  1. Bin ich ver­pflich­tet, Do­ku­men­te aus psy­cho­the­ra­peu­ti­schen Be­hand­lun­gen in die ePA von Pa­ti­ent*in­nen zu la­den?

Ant­wort: Ja, seit Ju­li 2021 sind Ver­trag­särzt*in­nen ge­setz­lich ver­pflich­tet, auf Wunsch ei­ner Pa­ti­ent*in die elek­tro­ni­sche Pa­ti­en­ten­ak­te zu be­fül­len. Al­ler­dings sol­len die Pa­ti­ent*in­nen auch aus­führ­lich über die Ak­te be­ra­ten wer­den.
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  1. Kön­nen Pa­ti­ent*in­nen be­stim­men, wer die Ein­trä­ge in die ePA se­hen kann?

Ant­wort: In der ers­ten Aus­bau­stu­fe wird dies noch nicht mög­lich sein. In wei­te­ren Aus­bau­stu­fen der Ak­te ist al­ler­dings ei­ne sol­che fein­gra­nu­la­re Rech­te­ver­ga­be vor­ge­se­hen und ge­setz­lich ver­an­kert.

  1. Was än­dert sich mit der E-Evi­dence-Ver­ord­nung? Ist es si­cher, dass sie kommt?

Ant­wort: Die Ver­hand­lun­gen sind noch nicht ab­ge­schlos­sen, vie­le Punk­te sind of­fen und ein po­li­ti­scher Kom­pro­miss noch nicht in Sicht. Da­her kann im Mo­ment kein Da­tum für ein In­kraft­tre­ten be­nannt wer­den. Die Ver­ord­nung als sol­che stellt ei­ne kla­re Be­dro­hung für die Schwei­ge­pflicht dar, da sie Er­mitt­lungs­be­hör­den oh­ne vor­he­ri­ge An­kün­di­gung und oh­ne Mit­tei­lung an die Be­trof­fe­nen Zu­griff auf di­gi­ta­le Da­ten di­rekt beim Dienstan­bie­ter er­mög­licht.

  1. Wel­che Ri­si­ken birgt die E-Evi­dence-Ver­ord­nung für Psy­cho­the­ra­peut*in­nen?

Ant­wort: Die Richt­li­nie stellt das Be­rufs­ge­heim­nis grund­sätz­lich in Fra­ge. Dies gilt nicht nur für un­se­re Be­rufs­grup­pen. Ein In­kraft­tre­ten der Richt­li­nie wird je­doch deut­li­che Än­de­run­gen im Ver­hält­nis zu den Pa­ti­ent*in­nen mit sich brin­gen.

Was im­mer Sie zu­sätz­lich wis­sen wol­len zu den un­ter­schied­li­chen The­men der Di­gi­ta­li­sie­rung in psy­cho­the­ra­peu­ti­schen Pra­xen, wir freu­en uns über Ih­ren An­ruf!

Bit­te be­ach­ten Sie:
Tei­len Sie uns in Ih­rem An­ruf in al­ler Kür­ze mit, auf wel­chen The­men­be­reich sich Ih­re Fra­ge be­zieht, nen­nen Sie Ih­re Te­le­fon­num­mer und mög­lichst auch Ih­re Mail­adres­se. Ein Hin­weis noch: Ih­re An­ru­fe wer­den auf­ge­zeich­net und dann ab­ge­ar­bei­tet. Spre­chen Sie lang­sam und deut­lich und ru­fen Sie bit­te nicht mehr­mals an. Wir ver­spre­chen es: Al­le An­ru­fer*in­nen er­hal­ten ga­ran­tiert Nach­richt von un­se­rem Ex­per­ten!

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