VVPN – Verband der Vertragspsychotherapeuten Nordbaden

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bvvp Pressemitteilung: Resolution des bvvp fordert Berücksichtigung der Besonderheiten psychotherapeutischer Praxen bei der konkreten Ausgestaltung

De­le­gier­ten­ver­samm­lung des bvvp be­grüßt das „Ge­setz zum Aus­gleich CO­VID-19 be­ding­ter fi­nan­zi­el­ler Be­las­tun­gen der Kran­ken­häu­ser und wei­te­rer Ge­sund­heits­ein­rich­tun­gen“ und for­dert in ei­ner Re­so­lu­ti­on die Be­rück­sich­ti­gung der Be­son­der­hei­ten psy­cho­the­ra­peu­ti­scher Pra­xen bei der kon­kre­ten Aus­ge­stal­tung

Die De­le­gier­ten­ver­samm­lung des Bun­des­ver­bands der Ver­trags­psy­cho­the­ra­peu­ten, bvvp, die per Vi­deo­kon­fe­renz ab­ge­hal­ten wur­de, be­grüßt ein­stim­mig, dass im kürz­lich ver­ab­schie­de­ten „Ge­setz zum Aus­gleich CO­VID-19 be­ding­ter fi­nan­zi­el­ler Be­las­tun­gen der Kran­ken­häu­ser und wei­te­rer Ge­sund­heits­ein­rich­tun­gen“ auch am­bu­lan­te ärzt­li­che und psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Pra­xen des GKV-Sys­tems ei­ne fi­nan­zi­el­le För­de­rung er­hal­ten, wenn über­mä­ßi­ge Ein­kom­mens­ver­lus­te auf­grund der Co­ro­na-Kri­se zu ver­zeich­nen sind. Dies ist ei­ne An­er­ken­nung und Wert­schät­zung des ho­hen En­ga­ge­ments nie­der­ge­las­se­ner Ärz­tIn­nen und Psy­cho­the­ra­peu­tIn­nen bei der täg­li­chen Ver­sor­gung von Pa­ti­en­tin­nen und Pa­ti­en­ten.

Doch der bvvp for­dert, dass die Be­son­der­hei­ten psy­cho­the­ra­peu­ti­scher Pra­xen bei der kon­kre­ten Aus­ge­stal­tung des fi­nan­zi­el­len Schutz­schirms un­be­dingt be­rück­sich­tigt wer­den.

Der größ­te Teil psy­cho­the­ra­peu­ti­scher Leis­tun­gen wird ex­tra­bud­ge­tär ver­gü­tet, al­so au­ßer­halb der mor­bi­di­täts­be­ding­ten Ge­samt­ver­gü­tung. Die ge­plan­te ge­setz­li­che Re­ge­lung für Aus­gleichs­zah­lun­gen setzt vor­aus, dass ei­ne Min­de­rung um mehr als 10 Pro­zent des Ge­samt­ho­no­rars des Vor­jah­res­quar­tals vor­liegt und dass die­se auf ei­nem Fall­zahl­rück­gang be­ruht, der durch ei­ne ge­rin­ge In­an­spruch­nah­me der Leis­tun­gen durch Pa­ti­en­tIn­nen zum Bei­spiel durch ei­ne Pan­de­mie be­grün­det ist. Die ak­tu­el­len Ein­kom­mens­ver­lus­te in psy­cho­the­ra­peu­ti­schen Pra­xen ent­ste­hen je­doch we­ni­ger durch ei­ne re­du­zier­te Fall­zahl als viel­mehr durch ei­ne re­du­zier­te Be­hand­lungs­fre­quenz bei wei­test­ge­hend sta­bi­ler Fall­zahl.

Be­son­der­hei­ten müs­sen in die Aus­ge­stal­tung der Rechts­ver­ord­nun­gen Ein­gang fin­den. Ge­nau­so muss es Re­ge­lun­gen für Pra­xen ge­ben, die noch nicht auf ein Vor­jah­res­quar­tal zu­rück­grei­fen kön­nen, zum Bei­spiel neue Pra­xen, Wei­ter­bil­dungs­pra­xen und an­de­res mehr, um si­cher­zu­stel­len, dass die­se nicht be­nach­tei­ligt wer­den.

Mit mehr als 5300 Mit­glie­dern ist der bvvp die größ­te in­te­gra­ti­ve In­ter­es­sen­ver­tre­tung von ärzt­li­chen, psy­cho­lo­gi­schen und Kin­der- und Ju­gend­li­chen­psy­cho­the­ra­peu­ten.

Hier ge­lan­gen Sie zur voll­stän­di­gen Pres­se­mit­tei­lung der Re­so­lu­ti­on

Für den bvvp

Di­pl.-Psych. Be­ne­dikt Wald­herr

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