VVPN – Verband der Vertragspsychotherapeuten Nordbaden

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Gemeinsame Pressemitteilung bvvp DPtV VAKJP: TSVG – Petition: Keine neuen Hürden für Psychotherapie

Psy­cho­the­ra­peu­ten er­war­ten Än­de­run­gen im Text des Ter­min­ser­vice­ge­set­zes

Ber­lin, 25.Ja­nu­ar 2019. „Wir sind zu­ver­sicht­lich, dass die dem Ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn vor­ge­tra­ge­nen Pro­ble­me und Vor­schlä­ge zum Ter­min­ser­vice- und Ver­sor­gungs­ge­setz (TSVG) § 92 So­zi­al­ge­setz­buch V (SGB V) sorg­fäl­tig ge­prüft und Än­de­run­gen in den For­mu­lie­run­gen dar­in vor­ge­nom­men wer­den“, er­klär­ten die Ver­tre­ter der drei Ver­bän­de, die die sehr er­folg­rei­che Pe­ti­ti­on ge­gen die ‚ge­stuf­te und ge­steu­er­te Ver­sor­gung‘ für psy­chisch kran­ke Men­schen auf den Weg ge­bracht hat­ten. Ne­ben den In­itia­to­ren (Bun­des­ver­band der Ver­trags­psy­cho­the­ra­peu­ten (bvvp), Deut­sche Psy­cho­the­ra­peu­ten­Ver­ei­ni­gung (DPtV), Ver­ei­ni­gung Ana­ly­ti­scher Kin­der- und Ju­gend­li­chen-Psy­cho­the­ra­peu­ten (VAKJP)) hat­ten wei­te­re 28 Be­rufs- und Fach­ver­bän­de der Psy­cho­the­ra­peu­ten die Pe­ti­ti­on un­ter­stützt.

In der letz­ten Wo­che wur­de in­ten­siv im Pe­ti­ti­ons­aus­schuss, im Ge­sund­heits­aus­schuss und in ei­ner von Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Spahn ein­ge­la­de­nen klei­nen Run­de von Ex­per­ten über die psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Ver­sor­gung dis­ku­tiert und dar­ge­legt, dass ei­ne Än­de­rung des Ge­setz­ent­wurfs in die­sem Punkt not­wen­dig ist. „Der nied­rig­schwel­li­ge Zu­gang zur Psy­cho­the­ra­pie muss er­hal­ten blei­ben“, ist das in großer Ei­nig­keit vor­ge­tra­ge­ne Ziel.

Ei­nig­keit be­stand un­ter den Psy­cho­the­ra­peu­ten, Ver­tre­tern der Ärz­te und der Kas­sen­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gun­gen auch dar­über, dass die Ko­or­di­na­ti­on von Be­hand­lun­gen, die Kom­mu­ni­ka­ti­on und Ver­net­zung in die­sem Be­reich noch ver­bes­sert wer­den soll. Wel­ches Mo­dell da­zu am ge­eig­nets­ten er­scheint, wird wei­ter zu dis­ku­tie­ren sein.


„Ein ge­mein­sam mit der Kas­sen­ärzt­li­chen Bun­des­ver­ei­ni­gung und dem Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­um ab­ge­stimm­ter Be­richt über das Ge­spräch am 17.Ja­nu­ar 2019 lässt uns er­war­ten, dass hier ein ernst­haf­ter Wil­le zur Ver­än­de­rung be­steht. Wir dan­ken Mi­nis­ter Spahn für die kon­struk­ti­ve Dis­kus­si­on und wer­den den Fort­gang des Ge­setz­ge­bungs­ver­fah­rens in­ten­siv wei­ter be­glei­ten“, er­klär­ten die Ver­bän­de.

Die Ver­bän­de he­ben über­dies her­vor, dass die wich­tigs­te Maß­nah­me zur Ver­bes­se­rung der psy­cho­the­ra­peu­ti­schen Ver­sor­gung die schon 2015 im Ver­sor­gungs­stär­kungs­ge­setz (GKV-VSG) zu­ge­sag­te und im­mer noch nicht um­ge­setz­te Re­form der Be­darfs­pla­nung sei. Nach wie vor feh­len neue Zu­las­sun­gen für Psy­cho­the­ra­peu­ten, vor al­lem im Um­land großer Städ­te, den länd­li­chen Be­rei­chen und dem Ruhr­ge­biet. Die Ver­bands­ver­tre­ter äu­ßer­ten Zu­stim­mung zur Fest­stel­lung der Ver­brau­cher­zen­tra­le Bun­des­ver­band (vzbv): "Wenn Ärz­te vor Ort feh­len, blei­ben auch die War­te­zei­ten lang" - dies gel­te selbst­ver­ständ­lich auch bei Psy­cho­the­ra­peu­ten.

Fra­gen von Me­di­en be­ant­wor­ten

Deut­sche Psy­cho­the­ra­peu­ten­Ver­ei­ni­gung – DPtV

Ur­su­la-An­ne Ochel

Tel.: 033636 – 27 90 78 | Mo­bil 0171 – 322 43 46

E-Mail: dptv-pres­se@t-on­li­ne.de

bvvp Bun­des­ge­schäfts­stel­le

An­ja Manz – Öf­fent­lich­keits­ar­beit

Würt­tem­ber­gi­sche Stra­ße 31, 10707 Ber­lin

Tel.: 030 - 88 72 59 54

E-Mail: pres­se@bvvp.de

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