VVPN – Verband der Vertragspsychotherapeuten Nordbaden

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Mitgliederinformation: Verlängerung der Hygieneziffer bei PKV und Beihilfe bis Ende des 1. Quartals 2022

Lie­be Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen

ent­ge­gen der ur­sprüng­li­chen An­kün­di­gung, dass die Hy­gie­ne­zif­fer zum En­de des Jah­res aus­lau­fen soll, wur­de sie nun doch ein wei­te­res Mal ver­län­gert. Al­ler­dings mit ei­ner großen Ver­än­de­rung, dass ei­ne an­de­re Ana­lo­g­zif­fer zum An­satz ge­bracht wer­den soll.

Die Or­ga­ni­sa­tio­nen schrei­ben da­zu:

"Nach Ab­stim­mung mit dem PKV-Ver­band und den Bei­hil­fe­kos­ten­trä­gern zu ei­ner er­neu­ten Ver­län­ge­rung der Ana­lo­g­ab­rech­nungs­emp­feh­lung für die Er­fül­lung auf­wän­di­ger Hy­gie­ne­maß­nah­men im Rah­men der CO­VID-19-Pan­de­mie ha­ben die Kos­ten­er­stat­ter ei­ner Ver­län­ge­rung der so­ge­nann­ten Hy­gie­ne­zif­fer nur un­ter der Maß­ga­be zu­ge­stimmt, dass künf­tig auf Grund­la­ge der Nr. 383 GOÄ ana­log zum 2,3-fa­chen Satz (= 4,02 Eu­ro) ab­ge­rech­net wird.

Die Ge­mein­sa­me Ana­lo­g­ab­rech­nungs­emp­feh­lung soll fol­gen­der­ma­ßen lau­ten:

Ge­mein­sa­me Ana­lo­g­ab­rech­nungs­emp­feh­lung von BÄK, PKV-Ver­band und den Trä­gern der Kos­ten in Krank­heits-, Pfle­ge- und Ge­burts­fäl­len nach be­am­ten­recht­li­chen Vor­schrif­ten des Bun­des und der Län­der für die Er­fül­lung auf­wän­di­ger Hy­gie­ne­maß­nah­men im Rah­men der CO­VID-19-Pan­de­mie.

Er­fül­lung auf­wän­di­ger Hy­gie­ne­maß­nah­men im Rah­men der CO­VID-19-Pan­de­mie, je Sit­zung ana­log Nr. 383 GOÄ, er­höh­te Hy­gie­ne­maß­nah­men, zum 2,3-fa­chen Satz

Die Ab­rech­nungs­emp­feh­lung gilt vom 01.01.2022 bis zum 31.03.2022 und ist nur bei un­mit­tel­ba­rem, per­sön­li­chen Arzt-Pa­ti­en­ten-Kon­takt im Rah­men ei­ner am­bu­lan­ten Be­hand­lung an­wend­bar. Bei Be­rech­nung der Ana­log­ge­bühr nach Nr. 383 GOÄ kann ein er­höh­ter Hy­gie­ne­auf­wand nicht zeit­gleich durch Über­schrei­ten des 2,3-fa­chen Ge­büh­ren­sat­zes für die in der Sit­zung er­brach­ten ärzt­li­chen Leis­tun­gen be­rech­net wer­den.“

Die Aus­nah­me­re­ge­lung zur Ab­rech­nung von Vi­deo­sit­zun­gen wur­den hin­ge­gen nicht ver­län­gert. Das ist auch nicht not­wen­dig, denn der Vor­stand der Bun­de­särz­te­kam­mer hat­te be­reits in sei­ner Sit­zung vom 09./10.12.2021 die nach­fol­gen­de Ab­rech­nungs­emp­feh­lung be­schlos­sen:

„Die Leis­tun­gen nach den Num­mern 801, 804, 806, 807, 808, 817, 835, 846, 849, 855, 856, 857, 860, 861, 863, 865, 870, 885, und/oder 886 GOÄ sind bei Er­brin­gung mit­tels Vi­deo­über­tra­gung ana­log be­rech­nungs­fä­hig.“

Wir hat­ten Sie dar­über be­reits ge­son­dert in­for­miert.

Selbst­ver­ständ­lich sind stets die Vor­ga­ben der Be­rufs­ord­nung zu be­ach­ten.

Mit freund­li­chen Grü­ßen

Ul­ri­ke Bö­ker

bvvp Vor­stands­mit­glied

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